DHB-Durchführungsbestimmungen 2016
11 E-Jugend Penalty statt 7-Meter-Wurf Durch einen 7-Meter-Strafwurf soll in der Regel eine Tor- chance, die nicht-regelkonform vereitelt wurde, für die be- nachteiligte Mannschaft wiederhergestellt werden. Da E-Ju- gendliche häufig nicht über die erforderliche Wurfhärte und -präzision verfügen, wird diese Intention oft nicht erreicht. Aus diesem Grund wird statt eines 7-Meter-Strafwurfs ein sogenannter Penalty durchgeführt. Hinweise zur Durchführung des Penaltys In einem zentralen Spielstreifen (= gedachte Linie zwi- schen den Torpfosten) startet ein Spieler mit Ball aus einer beliebigen Entfernung Richtung Tor. Dabei muss er die Schrittregel beachten und ggf. prellen/tippen (Bildreihe 1) oder ohne Prellen/Tippen anlaufen (Bildreihe 2). Zwischen der Torraum- und Freiwurflinie wirft er mit einem Schlag- wurf auf das Tor. Alle übrigen Mit- und Gegenspieler müs- sen sich außerhalb des zentralen Spielstreifens platzieren. INFO BILDREIHE Hinweise zur Torabhängung Safety first! Vergewissern Sie sich, dass die Torabhängung ord- nungsgemäß angebracht wurde und dass die Hand- balltore auch mit der installierten Torabhängung standfest aufgebaut sind! In der Vergangenheit hat es Unfälle mit umkippen- den Toren gegeben, die zu schweren Verletzungen geführt haben. Daher müssen die Tore fest im Bo- den oder an der hinter ihnen befindlichen Wand ver- ankert sein, sodass sie weder kippen noch sich ver- schieben können. BILDREIHE
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